Rheinmetall Defence

Force protection is our mission

Die Rheinmetall AG steht als integrierter Technologiekonzern für ein substanzstarkes, international erfolgreiches Unternehmen für umweltschonende Mobilität und bedrohungsgerechte Sicherheitstechnik. Die Defence-Sparte des Konzerns ist als führendes europäisches Systemhaus für Verteidigungs- und Sicherheitstechnik ein zuverlässiger Partner der Streitkräfte. Rheinmetall Defence setzt immer wieder neue technische Standards: von Fahrzeug-, Schutz- und Waffensystemen über Infanterieausstattung und Flugabwehr bis hin zur Vernetzung von Funktionsketten sowie in den Bereichen von Elektrooptik und Simulation.

Hightech zum Schutz der Soldaten im Einsatz - das ist die Mission von Rheinmetall Defence.

Stärke - Präzision - Schutz - Dynamik

 

Deutschlandpremiere für die Systemlösungen Oerlikon Skyranger 35 und das Rheinmetall mobile C-sUAS System auf Basis Survivor für die ILA2020 nun auch bei ILA goes Digital.

ILA2020 wurde als die ideale Plattform gewählt, um der Öffentlichkeit eindrucksvoll die Fähigkeiten von Rheinmetall Air Defence AG im Bereich Nah- und Nächstbereichsschutz im militärischen Umfeld sowie für die Drohnenabwehr im zivilen Bereich zu präsentieren.

Die geplante Live Vorführung des mobilen Rheinmetall C-sUAS System während der ILA2020 wird in naher Zukunft nachgeholt.

skyranger
Skyranger 35

Mit der Skyranger-Familie bietet Rheinmetall ein hoch mobiles Flugabwehrsystem zum Schutz von mechanisierten Verbänden oder Konvois gegen Angriffe aus der Luft. Weiter besitzt der Skyranger Fähigkeiten zum Selbstschutz vor Angriffen am Boden.

Der Skyranger ist mit modernen Such- und Folgesensoren ausgestattet, welche eine nahtlose Luft- und Bodenaufklärung ermöglichen und präzise Feuerleitdaten liefern. Die integrierte 35 mm Oerlikon Revolver Gun® bietet hohe Feuerkraft und Präzision. Kombiniert mit der Oerlikon Ahead® Air Burst Technologie ist der Einsatz gegen heutige und zukünftige Bedrohungen aus der Luft hocheffektiv.

Rheinmetall mobiles C-sUAS System

 

Das mobile Rheinmetall C-UAS System erlaubt es, kleinste Flugziele zu entdecken, zu klassifizieren und bei Bedarf abzufangen. Es wurde im Besonderen dafür ausgelegt, um an Flughäfen und bei Grossanlässen im zivilen Umfeld eingesetzt zu werden.

Das Modul beinhaltet einen modernen Rundumsuchradar und einen optischen Verifikator, der es dem Benutzer erlaubt, die vom Radar detektierten Objekte im geschützten Bereich des Fahrzeuges zu identifizieren. Sollte sich das Ziel als Bedrohung erweisen, stehen dem Benutzer verschiedene Effektoren, von “Catch and Carry” Abfangdrohnen bis hin zu gerichteten Störsendern, zur Verfügung.

Das integrierte Skymaster Führungssystem unterstützt den Bediener durch die automatische Erstellung eines lokalen Luftlagebildes. Es tauscht diese Daten zudem mit bestehenden Luftlage- und Führungsnetzen der Flugsicherungsbehörden aus.

Das Modul lässt sich auf Fahrzeuge, wie zum Beispiel dem Rheinmetall Survivor einrüsten.

Survivor

Oerlikon Skymaster® Führungssystem

 

Das Oerlikon Skymaster Führungssystem ist eine vielseitige Bedienkonsole welche für verschiedene Führungsebenen eine signifikante Steigerung der Einsatzbereitschaft ermöglicht. Die einsatzbezogenen Vorteile bilden sich aus einem leicht verständlichen, konsolidierten Luftlagebild in welchem alle verfügbaren Informationen aus den angebundenen Sensoren dargestellt werden. Der Bediener wird durch die automatisch dargestellte Gefahrenevaluation sowie einem intelligenten Algorithmus zum Einsatz von Gegenmassnahmen unterstützt. Die flexible Systemarchitektur erlaubt zusätzlich eine heterogene Koordination der Wirkmittel.

Als Teil des Vorführprogrammes wurde vorgesehen den Rheinmetall Survivor R mit dem mobilen C-sUAS System, ausgerüstet mit dem Oerlikon Skymaster Führungssystem zu präsentieren. Zu diesem Zweck hat Rheinmetall zusätzlich zu den im SURVIVOR R eingebauten Detektionssensoren das UTM System von Droniq zur Darstellung der Luftlage in der Bedienkonsole integriert. Im Rahmen einer Livevorführung wäre das Luftlagebild für die ILA2020 unter Einbindung aller verfügbaren Detektionssensoren erstellt worden. Ein Abfangmanöver von einer Nicht-kooperatiaven Drohne mittels einer Abfangdrohne hätte man über das Oerlikon Skymaster® Führungssystem live verfolgen können.
 

ch53

Gemeinsam, mit führenden deutschen Technologieunternehmen, nimmt Sikorsky Aircraft Corporation mit der CH-53K an der laufenden Ausschreibung zur Nachfolge des Schweren Transporthubschraubers (STH) der Bundeswehr teil. Dem Begriff „gemeinsam“ kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu: So hat Sikorsky frühzeitig ein Industrieteam geformt und dafür gesorgt, dass die Expertise der Partner direkt in die Bewerbung einfließt. Das deutsche CH-53K-Team wird angeführt von der Rheinmetall AG Deutschland.

Das Unternehmen wird für die Bundeswehr der zentrale Ansprechpartner beim STH-Programm sein. Weitere exklusive Partner von Sikorsky sind die MTU Aero Engines AG, die AUTOFLUG GmbH sowie die HYDRO Systems KG.

Das deutsch-amerikanische CH-53K-Team bildet die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches STH-Programm und gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit des Hubschraubers sowie zuverlässige Unterstützung und Wartung – über die gesamte Nutzungsdauer des Hubschraubers hinweg.

Die Aufgaben der Bundeswehr werden in den nächsten Jahrzehnten mit Blick auf Landesverteidigung, Auslandseinsätze und Katastrophenschutz größer. Die Bundesregierung selbst spricht in diesem Zusammenhang häufig davon, dass Deutschland international eine stärkere Verantwortung übernehmen möchte. Damit werden auch die Herausforderungen für die Industrie wachsen, die die Bundeswehr bei der Erledigung ihrer Aufgaben bestmöglich unterstützen muss. Mit Blick auf den schweren Transporthubschrauber bedeutet dies konkret, die Verfügbarkeit über die nächsten 40 bis 50 Jahre Nutzungszeit sicherzustellen. Aus diesem Grund war es wichtig, frühzeitig ein deutsches STH-Team zu bilden, damit bei der Bereitstellung der CH-53K in Zukunft „jeder Griff sitzt“.

Das von allen Partnern gemeinsam erarbeitete Wartungs- und Operationskonzept – unsere gemeinsame Industriestrategie – gewährleistet, dass die Bundeswehr ihre anspruchsvollen Missionen national wie international zuverlässig und flexibel erfüllen kann. Folgende Aspekte erscheinen dabei besonders wichtig:

  • Die Bundeswehr erhält mit der CH-53K von Sikorsky den modernsten, intelligentesten und leistungsfähigsten schweren Transporthubschrauber, der je gebaut wurde. Der Hubschrauber zeichnet sich durch seine immense Transportkapazität von 16.3 Tonnen aus, bietet mehr Sicherheit für die Besatzung und ist wartungsärmer als Hubschrauber der vorherigen Generationen.
  • Die CH-53K ist die auf Dauer wirtschaftlichste Lösung für die Bundeswehr: Das fortschrittliche Design der CH-53K erfordert über die gesamte Nutzungsphase des Hubschraubers weniger Wartung, weniger Upgrades und weniger Personal im Vergleich zu anderen Hubschraubermodellen. Hinzukommt, dass der Hubschrauber einfacher aufgerüstet und um künftige Technologien erweitert werden kann.
  • Die CH-53K ist ihrer Zeit technologisch weit voraus. Der Hubschrauber gewährleistet damit, dass die Bundeswehr auch völlig neuen Einsatzszenarien gerecht werden kann. Die große Plattform sowie der leistungsfähige Antrieb machen die Integration von Technologien auch noch in vielen Jahren möglich. Die Souveränität der Bundeswehr hinsichtlich aller erforderlichen militärischen Missionen und Fähigkeiten ist somit langfristig sichergestellt.
  • Sikorsky und die deutschen Partner arbeiten über die gesamte Nutzungszeit der Hubschrauber „Hand in Hand“. Die deutsche Industriestrategie gewährleistet minimale Umschlagszeiten und maximale Verfügbarkeit von Technikern und Ersatzteilen. Die kontinuierliche Sicherstellung des Obsoleszenz- und Instandsetzungsmanagement gewährleistet maximal niedrige Ausfallquoten. So kann die Bundeswehr die CH-53K einsatzfähig halten und fortwährend operieren.
  • Das deutsche Industrieteam ist für Unterhalt, Produktion einzelner Bauteile, Technische Dokumentation, Simulation und Ausbildung sowie Cybersicherheit verantwortlich. Ersatzteile und Komponenten werden von Sikorsky bereitgestellt, die Bevorratung und zeitgerechte Weiterleitung wird durch die Rheinmetall Aviation Services bewerkstelligt.
  • Es ist vorgesehen, dass die Wartung und Erhaltung wichtiger Untersysteme wie Motoren, Getriebe, dynamische Bauteile, Avionik und Einsatzausstattung in Deutschland von deutschen Unternehmen durchgeführt wird. Dies gewährleistet eine größtmögliche Unabhängigkeit von US-amerikanischen Zulieferern, insbesondere hinsichtlich US-amerikanischen Export- und ITAR-Bestimmungen.

Ein integriertes Projektteam in Holzdorf/Schönewalde sowie das „Health & Monitoring System“ sorgen für eine zuverlässige Unterstützung und Wartung. Sikorsky garantiert dem US Marine Corps, welches mehr als 200 Hubschrauber CH-53K betreiben wird, eine Verfügbarkeitsrate von mindestens 89 Prozent.

  • Die Koordination des STH-Programms in Deutschland übernimmt Rheinmetall als zentraler Ansprechpartner der Bundeswehr. Damit sind ein effizientes Programm-Management und klare Verantwortlichkeiten gewährleistet. Im Bereich Luftfahrt ist Rheinmetall bereits ein bewährter Partner der Bundeswehr. Beispiele dafür sind die Projekte SAATEG, Eurofighter, NH90, A400M und Tiger.
  • Am Leipziger Flughafen entstehen ein Logistikzentrum sowie ein Fleet-Management-Center. Damit sind „kurze Wege“ und eine enge Anbindung an den für das STH-Programm zentralen Standort Holzdorf/Schönewalde gesichert.

Um der Bundeswehr bestmögliche Ergebnisse und einen hohen Mehrwert bieten zu können, stellt die Industriestrategie die Integration eines umfassenden, nahtlosen und nachhaltigen In-Service-Supports in den Mittelpunkt. Dafür sind zwei Aspekte zentral: eine zuverlässige und langfristig angelegte strategische Partnerschaft mit Sikorsky sowie die Zusammenarbeit von Industriepartnern auf Augenhöhe mit bewährten, umfangreichen Kenntnissen und Erfahrungen auf ihrem jeweiligen Gebiet.

Die Industriestrategie ist schließlich auch ein wichtiger Impuls für den Wirtschaftsstandort Deutschland. So profitieren viele vor allem strukturschwache Bundesländer von der Entscheidung zugunsten der CH-53K und der damit verbundenen Wertschöpfung:

  • Die deutsche Luftfahrtkompetenz wird nachhaltig gestärkt: Der deutschen Industrie nutzt der Transfer wichtigen technischen Know-hows über einen Zeitraum von mindestens 40 Jahren in erheblichem Maße.
  • Die Unternehmen profitieren direkt: Etwa zehn Prozent der Produktion und 70 Prozent der Wartungsarbeiten finden hierzulande statt. Bundesweit entstehen über die nächsten Jahrzehnte hinweg mehr als 500 neue und zukunftssichere Arbeits- und Ausbildungsplätze im Bereich Hochtechnologie. Alle Partner des deutschen STH-Teams von Sikorsky werden neue Jobs schaffen.
  • Die Region Sachsen (Leipzig und Umgebung) profitiert in besonderem Maße von der geplanten Errichtung eines Logistikzentrums und eines Fleet-Management-Centers. Der weitere Ausbau Leipzigs zu einem neuen Luftfahrtzentrum in Ostdeutschland wird auch weiteren Luftfahrtprogrammen zu Gute kommen.
  • Fast alle Bundesländer profitieren von einer Entscheidung für die CH-53K: Das Industrie-Team besteht aus mehr als zehn führenden Technologieunternehmen. Davon profitieren Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein